Lützelmobil

Die Pressemitteilung vom 21.11.2025:
Lützel rückt zusammen:
„LützelAktiv“ plant das Projekt „LützelMobil“ und
liefert das Rüstzeug für lebendige Nachbarschaften
Neues Format setzt auf Eigeninitiative: Verein stellt Equipment und Organisationshilfe – Anwohner gestalten ihr Fest und pflanzen ein lebendiges Zeichen der Gemeinschaft.
Wer kennt eigentlich noch die Menschen, die drei Türen weiter wohnen? Der Verein LützelAktiv möchte im kommenden Jahr genau dort Impulse setzen, wo Gemeinschaft beginnt: direkt vor der eigenen Haustüre. Mit einem neuen Konzept unterstützt der Verein Anwohner dabei, Straßen- oder Hoffeste zu realisieren – nicht als „Vollkasko-Dienstleister“, sondern als Ermöglicher für engagierte Nachbarschaften.
Hilfe zur Selbsthilfe: Wir liefern die Hardware und Logistik, Sie die Ideen Die Grundidee ist einfach: Oft scheitern private Feste an fehlenden Bierbänken, Pavillons oder der Angst vor Behördengängen. Genau diese Hürden räumt LützelAktiv aus dem Weg. Der Verein stellt das komplette Equipment: Von Bierbankgarnituren und Pavillons bis hin zu Gläsern und Besteck, um Müll zu vermeiden. Auch bei der Logistik und den Genehmigungen bei der Stadtverwaltung greift das Team den Anwohnern unter die Arme.
Doch eines ist den Initiatoren wichtig: Es geht um aktives Miteinander und nicht um eine „Vollversorgung“. „Wir liefern den Rahmen, aber das Bild malen die Nachbarn selbst“, erklärt Werner Weber von LützelAktiv. „Ob jeder etwas zum Buffet beisteuert, gemeinsam gegrillt wird oder Musik gemacht wird – die inhaltliche Gestaltung und die Durchführung liegen in den Händen der Hausgemeinschaft. Nur durch dieses gemeinsame „Anpacken“ entsteht echter Zusammenhalt.“
Ein bleibendes Zeichen setzen: Ein Baum für die Nachbarschaft Damit das Fest nicht nur eine schöne Erinnerung bleibt, sondern Spuren hinterlässt, hat sich LützelAktiv eine Besonderheit einfallen lassen: Jede teilnehmende Nachbarschaft erhält die Möglichkeit, im Rahmen des Festes gemeinsam einen Baum oder einen Rebstock zu pflanzen.
Dieses „grüne Denkmal“ soll an das Treffen erinnern und symbolisch für das Wachstum der Gemeinschaft stehen. Gleichzeitig leistet die Aktion einen kleinen Beitrag zur Begrünung und Verschönerung des Stadtteils. Voraussetzung hierfür ist natürlich ein geeigneter Standort auf dem Privatgelände oder eine Patenschaft für eine öffentliche Fläche.
Die Nachbarschaftstreffen ergänzen die bestehenden Angebote des Vereins wie das Seniorenrestaurant, den LützelTreff 60plus, das Format schwätze.spiele.pasta, das Stadtteilcafé und den Seniorengarten ‚Wildwuchs 60plus‘.
Jetzt bewerben Das Projekt startet im kommenden Frühjahr. Nachbarschaften, die Lust haben, ihren Straßenzug zu beleben und gemeinsam aktiv zu werden, können sich ab sofort melden. Voraussetzung ist die Benennung eines Ortes und eines Ansprechpartners aus der Nachbarschaft, der die Fäden vor Ort zusammenhält.
